Apostasie

Liest man das Christentum nach katholischer Lehrart, im Vergleich zu dem, was in der Bibel steht, kommt man eigentlich um Überlegungen darüber, ob die Katholische Kirche überhaupt eine christliche sei, gar nicht herum. Äußerlich scheint sie eher dem Baalskult* verwandt. Verbunden damit scheint auch die Frage berechtigt, ob Katholiken sich überhaupt als Christen ausgeben/fühlen dürften.

Zweifel scheinen angesichts nachfolgender, für jedermann überprüfbarer Fakten durchaus berechtigt. Man braucht nicht mehr dazu, als die offizielle Lehre der Katholischen Kirche und eine Bibel. Um nicht einer vagen, überholten Übersetzung zum Opfer zu fallen, habe ich jeweils drei unterschiedliche Übersetzungen herangezogen.

Die Katholische Kirche lehrt:

Das kanonische Recht spricht dem katholischen Priester zwei mächtige Vollmachten zu:

  • Sünden zu vergeben,
  • die Messe zu lesen, wodurch er nach römischer Ansicht selbst zu Jesus Christus wird. 

Doch die Bibel sagt dazu:

Nichts! Diese unglaublichen Vollmachten können nicht auf die Bibel gestützt werden, nirgends sieht sie derartige Vollmachten für Priester vor.

Die Katholische Kirche lehrt:

Petrus war der erste Papst. Dies schließt die Kirche daraus, dass Simon Petrus von Jesus als der Fels bezeichnet wurde, auf dem seine Kirche aufgebaut werde.

Doch die Bibel sagt dazu:

Simon heißt übersetzt "Sand", Petrus übersetzt "Steinchen". Ein Sandsteinchen wäre schon sprachlich ein recht brüchiges Fundament. Jesus sagte nach der Bibel zwar, "auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen", Petrus kann er damit aber nicht gemeint haben, den nannte er kurz darauf nämlich SATAN!

Matth. 16/23 Jesus zu Petrus:

"Stell dich hinter mich, Satan. Du willst mich zu Fall bringen, denn du denkst nicht wie Gott, sondern wie die Menschen."
(Neues Testament und Frühchristliche Schriften)

"Hebe dich, Satan, von mir! Du bist mir ein Ärgernis; denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist."
(Bibel nach der deutschen Übersetzung von Martin Luther)

"Geh weg, du Satan, du willst mich von meinem Weg abbringen! Was du im Sinn hast, entspricht nicht Gottes Willen, sondern menschlichen Wünschen."
(Die Bibel in heutigem Deutsch)

Die Katholische Kirche lehrt:

Der Zölibat sei unverzichtbar: Priester und erstrecht Petri "Nachfolger", die Päpste, dürfen nicht verheiratet sein.

Doch die Bibel sagt dazu:

Petrus war verheiratet!

Matth. 8/14-15:

"Und Jesus ging zum Haus des Petrus und fand dort dessen Schwiegermutter mit hohem Fieber im Bett liegen. Er ergriff ihre Hand uns sie war fieberfrei. Sie stand auf und bediente den Gast."
(Neues Testament und Frühchristliche Schriften)

"Und Jesus kam in des Petrus Haus und sah, dass dessen Schwiegermutter lag und hatte das Fieber. Da ergriff er ihre Hand, und das Fieber verließ sie. Und sie stand auf und diente ihm."
(Bibel nach der deutschen Übersetzung von Martin Luther)

"Jesus ging in das Haus von Petrus und fand dort dessen Schwiegermutter mit Fieber im Bett. Er berührte ihre Hand; da verschwand das Fieber, und sie stand auf und bewirtete ihn."
(Die Bibel in heutigem Deutsch)

Anmerkung: Gleiches auch in Markus 1/30 und Lukas 4/38-39

Und die Bibel wird sogar noch deutlicher:

1. Timotheusbrief 3/1-5

"Das soll als Grundsatz gelten: Wer nach dem Amt des Gemeindeleiters strebt, der will ein gutes Werk tun. Aber dafür muss er eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen: Er soll untadelig leben und darf nur einmal mit einer Frau verheiratet sein weiter soll er nüchtern,besonnen,ordentlich und gastfreundlich sein und die Lehre gut vermitteln können. Er darf kein Säufer und kein Schläger sein, nicht geizig, sondern gütig und friedfertig. Er soll sich in der eigenen Familie als Hausvater bewährt haben und Kinder haben, die ihn achten und ihm gehorchen. Denn wenn er mit seiner eigenen Familie nicht fertigt wird, wie soll er dann die Gemeinde Gottes leiten können?"
(Neues Testament und Frühchristliche Schriften)

"Das ist gewisslich wahr: Wenn jemand ein Bischofsamt begehrt, der begehrt ein köstlich Werk. Darum soll ein Bischof unsträflich sein, eines Weibes Mann, nüchtern, mäßig, sittig, gastfrei, geschickt zur Lehre, nicht dem Wein ergeben, nicht händelsüchtig, sondern gelinde, nicht zänkisch, nicht geldgierig, der seinem eigenen Haus wohl vorstehe, der seine Kinder im Gehorsam halte mit aller Ehrbarkeit; denn wenn jemand seinem eigenen Hause nicht weiß vorzustehen, wie wird er die Gemeinde Gottes versorgen?"
(Bibel nach der deutschen Übersetzung von Martin Luther)

"Es ist ein wahres Wort: Wenn jemand die Leitung einer Gemeinde anstrebt, dann sucht er eine große und schöne Aufgabe. Ein Gemeindeleiter soll ein Mann sein, an dem es nichts auszusetzen gibt. Er darf nur einmal verheiratet sein. Er muss nüchtern, besonnen und charakterfest sein. Er muss gastfrei sein und lehren können. Er soll kein Trinker oder gewalttätiger Mensch sein, sondern ein freudlicher und friedliebender Mann. Er darf auch nicht am Geld hängen. Er muss ein guter Familienvater sein und Kinder haben, die ihn achten und ihm gehorchen. Denn wenn jemand seine eigene Familie nicht zu leiten vesteht, wie kann er dann die Sorge für die Gemeinde Gottes übernehmen?"
(Die Bibel in heutigem Deutsch)

Die Katholische Kirche lehrt:

Das Fegefeuer ist eine Erfindung des Papstes Gregor I anno 593. In ihm werden seiner Vorstellung nach sündige Katholiken mehr oder weniger lang "geläutert". Das Konzil zu Florenz erhob das Gregorianische Fegefeuer 1439 zur offiziellen Kirchenlehre.

Doch die Bibel kennt kein Fegefeuer:

Sie sieht eine Hölle in Ewigkeit, ohne jegliche Hoffnung, gleich Dantes Inferno vor – "Lass alle Hoffung fahren", so wird der neue Höllenbewohner dort begrüßt. Ablasskäufer dürfen sich also betrogen fühlen.

Offenbarung 14/11

"Der Rauch des Feuers, das sie peinigt, wird auf immer zum Himmel steigen…."
(Neues Testament und Frühchristliche Schriften)

"Und der Rauch ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit.."
(Bibel nach der deutschen Übersetzung von Martin Luther)

"Der Rauch von diesem quälenden Feuer steigt für alle Zeiten zum Himmel."
(Die Bibel in heutigem Deutsch)

Offenbarung 21/8

"Wer aber feige ist und die Treue bricht, wer abfällt und mordet, wer nach Sex giert und wer Menschen vergiftet, wer Götzen anbetet und wer die Wahrheit verrät – alle diese kommen in den See mit brennendem Schwefel und müssen den zweiten Tod sterben."
(Neues Testament und Frühchristliche Schriften)

"Der feigen Verleugner aber und UNgläubigen und Frevler und Totschläger und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und aller Lügner, deren Teil wird sein in dem Pfuhl, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod."
(Bibel nach der deutschen Übersetzung von Martin Luther)

"Aber die Feiglinge und Treulosen, die Abgefallenen, Mörder und Ehebrecher, die Zauberer, die Götzenverehrer und alle, die sich nicht an die Wahrheit halten, finden ihren Platz in dem See von brennendem Schwefel. Das ist der zweite Tod."
(Die Bibel in heutigem Deutsch)

Die Katholische Kirche lehrt:

Ihre Priester könnten Brot und Wein zu Gott verwandeln- in den tatsächlichen Leib und das Blut Christi. Jesus Christus sei also bei jeder Eucharistiefeier persönlich anwesend. Sie nennt diese "Zauberkunst" seit ihrer Erfindung, im Jahre 368, "Transsubstantiation". Katholiken holen also ihr Idol in jede Messe und kreuzigen es immer wieder aufs Neue.

Doch nach der Bibel ist das reine Blasphemie:

Brief an die Hebräer 10/11-13
(eine der Bibelstellen, die in katholischen Gottesdiensten nie verlesen werden).

"Jeder Priester steht Tag für Tag am Altar und bringt in seinem Dienst vielfach  dieselben Opfer dar, die jedoch nie die Sünden beseitigen können. Jesus aber hat ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht und hat sich für immer an Gottes rechte Seite gesetzt, wo er darauf wartet, dass ihm seine Feinde als Fußschemel unter die Füße gelegt werden."
(Neues Testament und Frühchristliche Schriften)

"Und jeder Priester ist eingesetzt, dass er alle Tage seinen Dienst tue und oftmals die gleichen Opfer bringe, welche doch nimmermehr die Sünden wegnehmen. Dieser aber hat ein Opfer für die Sünden geopfert, sitzt nun für immer zur Rechten Gottes und wartet hinfort, bis dass seine Feinde zum Schemel seiner Füße gelegt werden."
(Bibel nach der deutschen Übersetzung von Martin Luther)

"Jeder Priester verrichtet seinen Dienst Tag für Tag und bringt vieleMale die gleichen Opfer. Aber diese Opfer können die Sünden nicht für immer beseitigen. Christus dagegenhat für alle Sünden ein einziges Opfer gebracht. Dann hat er sich für immer an Gottes rechte Seite gesetzt. Dort wartet er darauf, dass Gott ihm alle Feinde unterwirft."
(Die Bibel in heutigem Deutsch)

Die Katholische Kirche lehrt:

Jesus im Himmel ist ein erbarmungsloser Richter. Deshalb ist es nicht zulässig, seine Anliegen direkt an ihn heranzutragen. Dafür tritt Maria als leidende Mutter voller Mitgefühl und Verständnis an ihn heran. Sie bittet ihren Sohn, denjenigen Katholiken (!)Gnade zu erweisen, die daran glauben, dass sie Mit-Erlöserin und Mit-Erretterin sei (da sie die Kreuzigung miterlitten und mit ihrem Sohn auch ihr eigenes Blut vergossen hätte). Maria wurde so willkürlich, per Dogma also, zur Göttin und zur "Eintrittskarte ins Himmelsreich" aufgewertet.

Doch auf die Bibel kann sich diese neue "Baalsverehrung*" nicht stützen.
Vielmehr steht geschrieben:

1. Brief des Johannes 2/1

"Meine lieben Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht wieder schuldig werdet. Wenn es aber doch geschieht, dann gilt: In Jesus Christus, der ganz frei von Schuld und Sünde ist, haben wir einen Beistand bei Gott Vater."
(Neues Testament und Frühchristliche Schriften)

"Meine Kindlein, solches schreibe ich euch, auf dass ihr nicht sündigt. Und ob jemand sündigt, So haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist."
(Neues Testament und Frühchristliche Schriften)

"Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr kein Unrecht tut. Sollte aber jemand schuldig werden, so haben wir einen, der ohne Schuld ist und beim Vater für uns eintritt: Jesus Christus."
(Die Bibel in heutigem Deutsch)

*Die Religion Satans wird in der Bibel "Baalsverehrung" genannt. Sie begann in Babylon wo eine Himmelskönigin verehrt wurde, ein Gräuel vor Gott (vgl.  Jeremia Kap. 7 und 44). Das selbe babylonische System, jetzt Katholizismus genannt, hat Maria zur "Himmelskönigin" gekrönt.

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